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Zwölf Frauen aus der Pfarreiengemeinschaft „Maria Patronin von Franken“ und aus dem Pastoralen Raum Marktheidenfeld machten sich gemeinsam mit Pastoralreferentin Christiane Hetterich (Birkenfeld) auf den Jakobsweg von Würzburg nach Uffenheim. Die drei Pilgertage standen unter den Themen „Aufbrechen - Gehen - Ankommen“.

In den vielen kleinen Dorfkirchen auf dem Weg ließen sich die Frauen von meditativen Texten inspirieren und setzten diese in Bezug zu ihrem eigenen Leben. Im gemeinsamen Beten, Singen, Austausch und Schweigen kam sich die Gruppe näher und wuchs schnell zu einer guten Gemeinschaft zusammen.

Für echte Jakobspilgerinnen durften der traditionelle Pilgerpass und die vielfältigen Pilgerstempel nicht fehlen. Das alte Symbol der Muschel begleitete die Gruppe äußerlich als Wegmarkierung und ebenso innerlich als Symbol für Offenheit und Aufbruch.

An drei Orten des Weges warteten auf die Gruppe ganz besondere Impulse. In Ochsenfurt gab Pfarrer Oswald Sternagel, selbst passionierter Jakobspilger, eine eindrückliche Führung in die Pfarrkirche St. Andreas.

In Tückelhausen führte Pfarrer Klaus Weber durch die Kirche und ebenso durch die Kartause und gab damit gute Einblicke in das strenge und asketische Leben der Kartäuser. Pastoralreferent Burkard Fleckenstein gestaltete in Aub eine eindrückliche Führung durch das Spitalmuseum, die Kirche und die Geschichte des Ortes.

Reich beschenkt durch viele Eindrücke, Erfahrungen und das Pilgern durch die wunderbare fränkische Landschaft kehrten die Pilgerinnen nach drei Tagen in ihre Heimatorte zurück. Eines steht jetzt schon fest: „Im nächsten Jahr pilgern wir weiter auf dem Jakobsweg Richtung Ulm“.

Von: Christiane Hetterich, Pastoralreferentin

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