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Mit zwei Tänzen um den Altar bereicherte die Kindertanzgruppe der Freunde fränkischen Brauchtums den Erntedankgottesdienst in der Urspringer Kirche. „Tanzen ist ein Ausdruck des Gebets“, erläuterte Pfarrer Stefan Redelberger zu Beginn des festlichen Gottesdienstes. Zu den Klängen von Markus Gorzolla am Schifferklavier zeigten die Mädchen einen Reigentanz sowie einen Tanz zur Gabenbereitung. Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Tänzerinnen, aber auch ihre Trainerinnen Monika Gress, Selina Dienesch und Emma Krause, einen kräftigen Applaus. Vor dem Gottesdienst hatten die Brauchtumsfreunde, musikalisch begleitet vom Musikverein Urspringen, die Erntekrone bereits von der Marienstatue zur Kirche getragen. In der Kirche fand die Krone dann ihren Platz vor dem Josefsaltar, wo Ortsbäuerin Christine Kaufmann zahlreiche Erntegaben dekoriert hatte.

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Hier werden die Materialien für Erstkommunion und Firmung eingestellt. 

Firmung

Die Firmtermine sind hier in der pdf-Datei zusammengefasst. 

Anmeldung_zur_Firmung_-_Stand_14.01.2021_Version_5.pdf

2021-06-29_Einverständniserklärung_Firmung_zur_Bekanntgabe_von_personenbezogenen_Daten.pdf

 

Erstkommunion

Der Kurs zur Vorbereitung der Kinder zur Erstkommunion 2022 steht unter dem Motto „Bei mir bist du groß!“ Bei Jesus machten damals und machen heute Menschen diese Erfahrung: Ich darf groß sein!

Der kleine Zöllner Zachäus aus Jericho begegnet Jesus. Die Menschen in seiner Stadt mögen ihn nicht, weil er sich auf ihre Kosten bereichert. Er ist ein Ich-Mensch. In der Begegnung mit Jesus verändert sich Zachäus. Er wird groß. Er wird ein anderer Mensch, ein Mit-Mensch.

Diese Erfahrung wollen wir unseren Kommunionkindern ermöglichen! Deshalb sind die Kinder der 3. Klassen eingeladen, im Vorbereitungskurs Jesus zu begegnen: in den Sonntagsgottesdiensten mit den Gemeinden, in den Weg-Gottesdiensten, in Gruppenstunden usw.

Die Erstkommuniontermine 2022 sind:

  • Sonntag, 24.4.2022, in Urspringen für die Kinder aus Urspringen, Roden und Ansbach
  • Sonntag, 1.5.2022, in Birkenfeld für die Kinder aus Birkenfeld und Karbach

Falls die Corona-Pandemie uns auch im kommenden Schuljahr zu Einschränkungen zwingt, müssen wir neu planen.

Wir freuen uns auf die Kommunionvorbereitung mit Euch und mit Ihnen!

 

Stefan Redelberger, Pfarrer

Christine Kasamas, PGR Urspringen

Anmeldung_zur_Erstkommunion_-_Stand_26.07.2021_Version_6.pdf

2021-06-29_Einverständniserklärung_Kommunion_zur_Bekanntgabe_von_personenbezogenen_Daten.pdf

EK2022_Mottolied__Familienchor_StViktorDamme.mp3

Bild_und_Lied_2022.pdf

Kommunionkurs_2021-22.pdf

Lukas_19110_Nacherzählung.pdf

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Oktober – Rosenkranzmonat

Herzliche Einladung zu Rosenkranzandachten jeweils dienstags 18.00 Uhr

Dienstag, 5.10. Rosenkranz für das ungeborene Leben (Hedi Müller)

Dienstag, 12.10. Rosenkranz für den Frieden (Angelika Herrmann)

Dienstag, 19. 10. Rosenkranz um Verantwortung (Susanne Dietz)

Dienstag, 26.10. Glorreicher Rosenkranz (Dietmar Gleißner)

RosenkranzandachtenOktober.pdf

Rollen im Pastoralen Raum

Begleittext zu den nachfolgenden Grafiken

Wer agiert im Pastoralen Raum? Im Pastoralen Raum agieren neben dem Pastoralteam, die Koordinationsgruppe und der Rat im Pastoralen Raum.

Der Rat im Pastoralen Raum setzt sich zusammen aus Delegierten der Gemeinsamen Pfarrgemeinderäte, die auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft bzw. Untergliederung etabliert sind. Dabei handelt es sich um eine überschaubare Anzahl ehrenamtlich Engagierter, die motiviert sind, gemeinsam mit dem Pastoralteam Ziele und Schwerpunkte für den Pastoralen Raum festzulegen. Gemeindeteams hingegen haben den jeweiligen Kirchort im Blick und fördern lebendige Gemeinschaften in Dörfern und Stadtteilen.

Gemeindeteams setzen sich aus ehrenamtlich Engagierten zusammen und mindestens einer Person aus dem Gemeinsamen Pfarrgemeinderat.

Der Gemeinsame Pfarrgemeinderat ist ein wichtiger Knotenpunkt für ehrenamtliches Engagement im Pastoralen Raum. Er steht für die Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips, sichert den Informationsfluss von Gemeindeteams in den Rat im Pastoralen Raum und umgekehrt und ermöglicht bzw. fördert Kooperationsfelder. Eine hauptamtliche Ansprechperson ist im Gemeinsamen Pfarrgemeinderat vertreten und kann auch bei Bedarf von Gemeindeteams hinzugezogen werden.

 

Das Pastoralteam meint alle pastoralen Mitarbeiter/-innen, also Pfarrer, Pfarrvikare, Diakone, Gemeinde- und Pastoralreferent/-innen, die im Pastoralen Raum zusammenarbeiten. Das Pastoralteam kann um andere Professionen, wie z.B. Sozialpädagog/-innen, erweitert werden.

 

Die Koordinationsgruppe gestaltet, steuert und verantwortet mit dem Moderator und dem/der Koordinator/-in die Entwicklung im Pastoralen Raum. Neben Moderator und Koordinator/-in können aus dem Pastoralteam auch alle Teampfarrer in der Koordinationsgruppe vertreten sein. Jede Koordinationsgruppe sollte darüber hinaus mit einem/einer Vertreter/-in aus dem Rat im Pastoralen Raum besetzt sein.

Um der konkreten Situation in den Pastoralen Räumen gerecht zu werden und unnötige Doppelbesetzungen zu vermeiden, verdeutlichen die nachfolgenden Modellvarianten, wie sich die Koordinationsgruppe zusammensetzen kann:

A) Die Koordinationsgruppe setzt sich zusammen aus allen Teampfarrern, dem Moderator, der/die Koordinator/-in und einem/einer Vertreter/-in aus dem Rat im Pastoralen Raum.

B) Die Koordinationsgruppe besteht aus dem Moderator und allen Teampfarrern, dem/der Koordinator/-in, weiteren pastoralen Mitarbeiter/-innen und einem/einer Vertreter/-in aus dem Rat im Pastoralen Raum. Auf eine verlässliche Zusammensetzung und eine arbeitsfähige Größe der Koordinationsgruppe ist dabei zu achten.

C) Die Koordinationsgruppe setzt sich zusammen aus dem Moderator, weiteren Teampfarrern (nicht alle!), dem/der Koordinator/-in, weiteren pastoralen Mitarbeiter/-innen und einem/einer Vertreter/-in aus dem Rat im Pastoralen Raum. Auch hier ist eine Kontinuität in der Zusammensetzung und eine arbeitsfähige Größe der Koordinationsgruppe zu berücksichtigen.

D) Für große Pastoralteams bietet sich nachfolgende Variante an. Hier setzt sich die Koordinationsgruppe zusammen aus dem Moderator, dem/der Koordinator/-in, einem/einer pastoralen Mitarbeiter/-in, der/die als Sprecher/-in einer Pfarreiengemeinschaft bzw. Untergliederung fungiert und einem/einer Vertreter/-in aus dem Rat im Pastoralen Raum.

E) In kleineren Pastoralen Räumen mit einer überschaubaren Anzahl pastoraler Mitarbeiter/- innen kann die Koordinationsgruppe mit dem Pastoralteam und einem/einer Vertreter/-in aus dem Rat im Pastoralen Raum identisch sein.

 

Weiterführende Informationen zur neuen Rätestruktur, zu den Satzungen und Materialien zur Vorbereitung der anstehenden Wahlen 2022, sind auf der Homepage des Würzburger Diözesanrats zu finden. Weiterführende Informationen zum Leitungsmodell in solidum und den Rollen im Pastoralen Raum entnehmen Sie dem Diözesanblatt Nr. 8 vom 18.08.2021 und den bereits veröffentlichten Grundlagenpapieren zum Pastoralen Raum, abrufbar in den MIT-Gruppen 'Würzburger Diözesanblatt' und 'Gemeinsam Kirche sein - Pastoral der Zukunft'.

Rollen_im_Pastoralen_Raum_2.pdf

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Seelsorge mit Gesicht

2021 SeelsorgerMarktheidenfeld/Schwanberg. Die Diözese Würzburg lädt derzeit alle hauptamtlichen Seelsorgeteams in den zukünftigen Pastoralen Räumen zu  einem sogenannten „Geistlichen Teamtag“ ein. Mit bei den ersten, die dieses Angebot nutzten, waren die Seelsorger*innen des Pastoralen Raumes Marktheidenfeld. Sie verbrachten ‚ihre‘ 24 Stunden auf dem Schwanberg, um unter der Anleitung von Otmar Schneider und Andreas Bergmann jenseits des Alltags als Team stärker zusammenzuwachsen. Neben dem Austausch über den aktuellen Stand bei der Entwicklung dieses Raumes stand die persönliche Begegnung mit im Vordergrund. Einig waren sich die Mitarbeiter*innen auch darin, dass Kirche vor Ort immer und zuverlässig ‚ein Gesicht haben bzw. behalten‘ muss; d.h. es braucht Seelsorger*innen vor Ort. Außerdem beschäftigten sich die Teilnehmenden damit, wie eine wichtige Entscheidung eine geistliche Ausrichtung erhalten kann und nicht nur pragmatisch getroffen wird. Was davon auf fruchtbaren Boden gefallen ist, wird die Zukunft zeigen.
Fotountertitel: Auf dem Foto zu sehen sind die Seelsorger*innen des Pastoralen Raums Marktheidenfeld und die Referenten des Teamtags.
Text: Reinhold Grimm
Foto: Annett Seeber

Kommunionkinder und ihre Familien aus der Pfarreien-Gemeinschaft „Maria - Patronin von Franken“ entdeckten an drei Samstagen den Würzburger Dom. Engagierte Domführerinnen erklärten den Kindern die Bischofskirche. Was bedeuten die kleinen schwarzen Kreuze im Boden des Hauptschiffes? Wo befindet sich das Kreuz mit dem lächelnden Jesus? Wie heißt der alte Bischof, dessen kunstvolles Epitaph von Tilmann Riemenschneider im Dom zu bewundern ist? Die Kinder und Erwachsenen aus Ansbach, Birkenfeld und Urspringen wissen nun darüber Bescheid. Überhaupt lernten sie viel Neues über die irischen Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan und über die Geschichte und Ausgestaltung des Domes. In der Neumünsterkirche neben dem Dom übernahm Pfarrer Stefan Redelberger die Führung. Die Besichtigungen schlossen in der Krypta beim Schrein der Frankenapostel mit einem Gebet ab. Doch der eigentliche Abschluss der drei kleinen Corona-gemäßen Kommunionausflüge war jeweils an der Eisdiele in der Domstraße, wo Pfarrer Redelberger allen ein Eis spendierte.

 

Die Pfarreien-Gemeinschaft „Maria - Patronin von Franken“ lädt ihre Gemeindemitglieder und alle Interessenten am kommenden Sonntag zur jährlichen Sternwallfahrt ein. In diesem Jahr führen die Wallfahrten aus Ansbach, Birkenfeld, Roden und Urspringen nach Karbach. Dort findet um 14 Uhr am Marktplatz der gemeinsame Gottesdienst statt. Er steht unter dem Thema „5 Pfarreien unterwegs - ein Weg mit Überraschungen“. Eine Überraschung dürfte sein, dass Pastoralreferentin Christiane Hetterich und Pfarrer Stefan Redelberger gemeinsam dem Gottesdienst vorstehen. Weitere Überraschungen sind nicht ausgeschlossen! Die musikalische Gestaltung übernehmen die Blaskapellen der verschiedenen Ortschaften.

Treffpunkt für die Wallfahrten:

Roden: 12:45 Uhr an der Kirche Fußwallfahrt (über „Dörning“). Ansbacher Läufer sind hier gerne mit eingeladen.

Ansbach: 13:15 Uhr Radfahrgruppe am Dorfgemeinschaftshaus

Urspringen: 12:30 Uhr an der Kirche

Birkenfeld: 12:30 Uhr an der Kirche

Anmeldung zur Wallfahrt und Gottesdienst bitte in den Pfarrbüros (Urspringen 09396 380, Birkenfeld 09398 265).

Das Leben verläuft noch nicht normal. Deutlich wurde das z.B. dadurch, dass wir am vergangenen Wochenende in der Pfarreien-Gemeinschaft kurzfristig den Seniorencafé-Termin in Urspringen am 13.9. absagen mussten. Denn die Gefährdung durch Corona ist immer noch sehr hoch, - zu hoch für ein unbeschwertes Leben.

Dabei müsste das nicht so sein. Doch dafür müssen sich weit aus mehr Menschen impfen lassen, als das im Moment der Fall ist.

Deshalb schließe ich mich dem Aufruf von PolitikerInnen und ÄrztInnen an und bitte Sie, sich impfen zu lassen!

Wenden Sie sich dazu an Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin oder an das Impfzentrum im Landkreis Main-Spessart: https://impfzentrum-msp.de/terminvergabe

Die Apotheken-Rundschau vom 9.9.2021 schreibt:

In der Woche ab dem 12. September 2021 findet die bundesweite Impfwoche statt.

Bisher sind rund 62 Prozent der Menschen hierzulande geimpft und rund Dreiviertel der Erwachsenen. Viel zu wenig, um gut durch den Winter zu kommen. Während andere Länder wie Dänemark – mit einer Impfquote von 85 Prozent der Erwachsenen – Lockerungen verkünden und in die Normalität zurückkehren, nimmt Corona in Deutschland kein Ende.

Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf Intensivstationen hat sich in den vergangenen zwei Wochen fast verdoppelt. Rund 90 Prozent davon sind ungeimpft.

Warum nur nehmen manche Menschen nicht den kleinen Nadelstich in Kauf? Es gibt so viele Gründe, die dafür sprechen: Um sich selbst zu schützen. Um Kinder oder Kranke zu schützen, die sich nicht impfen lassen können. Oder einfach, um für alle wieder schnell Normalität möglich zu machen.

Aus Umfragen weiß man, dass rund zehn Prozent der Bevölkerung sich eher nicht impfen lassen wollen. Davon sind wohl nur die Hälfte „echte Impfgegner“. Das heißt: Vielen Menschen fehlt scheinbar die Gelegenheit zum Piks oder sie sind noch nicht ganz überzeugt.

Gelegenheit zum Impfen und Aufklärung über die Impfung wird es nächste Woche an vielen Orten Deutschlands geben. Jede Impfung zählt, jeder Prozentpunkt mehr bei der Impfquote macht einen Unterschied.

Bitte informieren Sie sich über die Impfung https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html und überlegen, ob Sie sich nicht doch impfen lassen - zur Ihrem Schutz und zum Schutz der anderen! Danke!

Ihr Pfarrer Stefan Redelberger

(Bildrechte: komm.passion)

20210730 140750Auf Einladung des Frauenkreises Birkenfeld (KDFB) gingen am 30. Juli 16 Frauen aus Birkenfeld, Karbach und Urspringen den GeDANKenweg der Gemeinde Greußenheim. Sie wurden angeleitet durch die inspirierende Führung von Frau Clarissa Pöschl, einer der Ideengeberinnen des GeDANKenweges. So gingen die Frauen in Stille, achtsam, auf die Geräusche der Natur und des eigenen Inneren lauschend diesen besonderen Weg. Die Skulpturen und Texte an den sechs Stationen, die auf ca. 2,5 km durch einen wunderbaren Laubwald führten, brachten die Frauen in Kontakt mit ihrem eigenen Inneren und verschiedenen Phasen ihres Lebens. „Alles ist Geschenk“ - dieser Satz zog sich wie ein roter Faden durch die ca. zweistündige Führung. Am Ende stand ein großes DANKE aller Teilnehmerinnen für den Weg, für neue Lebenseinsichten und Ausblicke. „Die Stille im Wald, verbunden mit den meditativen Gedanken, hat einfach gut getan“. „Eine wirkliche Auszeit für mich, die sollte ich mir im Alltag öfter mal gönnen“ - so die Bilanz von zwei Teilnehmerinnen am Ende des Weges. 

Christiane Hetterich, Pastoralreferentin, Birkenfeld

Das Foto stammt von Johannes Pöschl

DSC 5923Einen Gottesdienst zu Ehren Maria Magdalenas feierten am Donnerstag, 22. Juli, zahlreiche Frauen und Männer in der Birkenfelder Pfarrkirche.

Im Jahr 2016 hat Papst Franziskus Maria Magdalena offiziell den Titel „Apostelin der Apostel“ verliehen und ihren Festtag am 22. Juli den

Apostelfesten gleichgestellt.

„Mir war wichtig, Maria Magdalena als Apostelin der Apostel zu würdigen und zu feiern, welch wichtige Rolle sie bei Jesus eingenommen hat“, macht Pastoralreferentin Christiane Hetterich, die zu diesem Gottesdienst für die gesamte Pfarreiengemeinschaft Maria Patronin von Franken eingeladen hatte, deutlich. So hatten im Vorfeld fünf Frauen zusammen mit Hetterich den Gottesdienst vorbereitet. Mittels eines kurzen Rollenspiels räumten sie zu Beginn auf mit den alten Mythen, dass Maria Magdalena eine große Sünderin war. „Das stimmt einfach nicht, wird aber leider bis heute so tradiert“, erklärt die Pastoralreferentin.

Die Frauen machten deutlich, dass Jesus Maria Magdalena den Auftrag gab, die Botschaft seiner Auferstehung zu verkünden, wodurch jede Frau den Verkündigungsauftrag habe. Biblisch und theologisch sei der Ausschluss der Frauen von den Weiheämtern in der katholischen Kirche nicht zu halten.

„Ich bin davon überzeugt, dass dieser Ausschluss weder dem Willen Gottes noch dem Willen Jesu Christi entspricht - sonst könnte ich nicht in der Kirche arbeiten“, machte Hetterich in der Predigt deutlich. Auch Maria Götz vom Frauenkreis Birkenfeld betonte in ihrem Teil der Predigt, dass Gott Mann und Frau gleichberechtigt geschaffen habe und es an der Zeit sei, diese Gleichheit ernst zu nehmen. Der evangelische Pfarrer Klaus Betschinske aus Billingshausen berichtete von seinen äußerst positiven Erfahrungen mit weiblichen Kolleginnen und wünschte den Frauen in der katholischen Kirche, dass sie die Gleichstellung erfahren mögen.

Die Sing- und Musikgruppe Birkenfeld unter der Leitung von Marianne Krause begleitete den Gottesdienst sehr begeisternd mit neuen geistlichen Liedern. Für einen Gänsehautmoment sorgte Annina Krause, als sie den bekannten Song Maria Magdalenas aus dem Musical Jesus Christ Superstar „I don't know how to love him“ sehr einfühlsam als Solopart darbot.

Der Gottesdienst zum Festtag Maria Magdalenas, der erstmalig stattfand, erfuhr großen Zuspruch von Frauen aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft, aber auch aus Marktheidenfeld, Duttenbrunn, Gemünden sowie von evangelischen Frauen aus Billingshausen und zwei muslimischen Frauen. Aus Oberfranken waren eigens zwei Besucherinnen angereist. Anregende Gespräche gab es bei der anschließenden Begegnung im Hof des großen Pfarrsaals bei Gebäck und Getränken. Hierbei kamen 172,05 Euro an Spenden zusammen. Der Frauenkreis Birkenfeld erhöhte die Spende auf 300 Euro für die Sanierung des Pfarrsaalhofes.

IMG 20210724 WA0008Viel Spaß hatten die Birkenfelder Ministrant*innen bei einem „Corona konformen“ Ministrantenausflug. Die Leiterinnen Sina Müller, Jenni Felkl und Rosi Mayer hatten sich lange überlegt, was zur Zeit möglich ist und vor allem, was junge Menschen von 10 - 20 Jahren in gleicher Weise begeistern kann. Sie kamen auf eine eine wirklich zündende Idee - Stand-up Paddling in Zellingen! Nach einer fachkundigen Einweisung und dem Anlegen der Schwimmwesten konnte es losgehen. Die großen und erfahrenen Ministranten nahmen die Jüngsten mit auf ihre Boards, sodass alle gemeinsam auf dem Main unterwegs sein konnten. Sogar die Wellen eines vorbeifahrenden Frachtschiffes meisterten alle mit Bravour und hatten dabei noch viel Spaß. Beim anschließenden Picknick mit selbstgebackenen Brötchen, Muffins uns Eis waren sich alle einig, dass dies ein toller Nachmittag war, der obendrein die Gemeinschaft zwischen den „Großen“ und den „Kleinen“ sehr gestärkt hat. Lukas, einer der drei Jüngsten brachte es auf den Punkt: „Es war einfach cool.“

Christiane Hetterich, Pastoralreferentin

DSC 590413 Ministranten wurden im Rahmen der Festandacht zum Kirchenpatrozinium in Urspringen verabschiedet. „Es tut uns leid, dass Ihr den Dienst beendet, wir sind aber auch sehr dankbar, dass Ihr Euch engagiert habt“, erklärte Pfarrer Stefan Redelberger an die Minis gewandt. Als Geschenk durften sich die Jugendlichen einen Anhänger oder einen Handschmeichler mit einem Labyrinth aussuchen. „Im Gegensatz zu einem Irrgarten ist ein Labyrinth ein Weg, der immer ans Ziel führt“, betonte Redelberger und verband dies mit dem Wunsch, dass die ehemaligen Ministrantinnen und Ministranten ihren Weg gehen mögen, im Vertrauen auf Gott. Verabschiedet wurden Lukas Ehehalt (drei Jahre Dienst), Alisa Krug (vier Jahre), Levin Scheiner und Paul Ehehalt (jeweils fünf Jahre), Hanna Krug (sechs Jahre), Michaela Sittler und Simon Nätscher (jeweils sieben Jahre), Tim Krug, Luis Schneider, Jakob Kasamas, Noel Scheiner und Lorena Greß (jeweils acht Jahre) sowie Felix Vogel (neun Jahre). Auch Simone Mahler, die seitens des Pfarrgemeinderats für die Ministrantenarbeit zuständig ist, bedankte sich bei den Minis. „Ich hoffe, dass Ihr vielleicht einmal einspringt, wenn Not an Mann ist“, meinte sie mit einem Augenzwinkern.

Zuvor wurden mit Sophia Dörfler, Elija Burk und Linus Ehehalt drei Kinder in die Skapulierbruderschaft aufgenommen.

Das Foto zeigt die verabschiedeten Ministranten und die Neumitglieder der Skapulierbruderschaft (vorne) zusammen mit Pfarrer Stefan Redelberger (rechts) und den Ministranten-Betreuern.

Für die Opfer der Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ruft Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zu Spenden auf. Dafür ist in Absprache mit den regionalen und lokalen Caritasverbänden ein bundesweit gültiges, zentrales Spendenkonto eingerichtet worden mit dem Stichwort „Fluthilfe Deutschland CY00897“. Alle eingehenden Spenden werden direkt an die lokalen Caritas-Einrichtungen und Ortsverbände, in den am schwersten betroffenen Katastrophengebieten fließen.

Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes: „Uns alle hat das noch immer schwer fassbare Ausmaß der Zerstörung erschüttert. Das Leid kam völlig unerwartet über die Menschen. Viele stehen vor dem Nichts. Es macht uns die große Solidarität und Hilfsbereitschaft aber auch Mut. Und es gibt gerade bei der Caritas viel Erfahrung zum Beispiel aus der Elbe- und Oder-Flut, die jetzt nutzbar gemacht werden kann. Als Deutscher Caritasverband unterstützen wir alle Aktivitäten vor Ort nach Kräften.“

Mehr Informationen finden Sie auch unter: https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/hochwasser-caritas-international-ruft-zu-spenden-auf/

 

Stichwort „Fluthilfe Deutschland CY00897“
Caritas international, Freiburg
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL

oder online unter: www.caritas-international.de/spenden/

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