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„Wer rastet, der rostet“, so ein altes Sprichwort. Wir kennen das im Bereich der körperlichen und geistigen Beweglichkeit. Das Sprichwort gilt aber auch für die Kirche. Im Moment scheint die Kirche ziemlich verrostet zu sein. Zumindest für die Menschen in Europa unter 60 oder 70 Jahren. Hat sich die Kirche, haben wir uns in unseren Pfarreien zu lange auf dem Altbewährten ausgeruht?


Eine Minderheit von bis maximal 10% der Katholiken ist zufrieden mit dem, „wie es immer war“. Der Großteil der Getauften aber hat sich still verabschiedet. Nicht wenige treten aus der Kirche aus, weil sie ihnen nichts mehr zu sagen hat und nur eine lästige finanzielle Belastung darstellt.


Bereits vor 60 Jahren beschrieb das 2. Vatikanische Konzil die Kirche als „pilgerndes Volk Gottes“, also als eine Gemeinschaft, die sich auf dem Weg und in Bewegung befindet. Wenn wir genau hinschauen, dann bewegt sich heute tatsächlich etwas in der Kirche, wenn auch in kleinen Schritten. Auf Weltebene finden in Rom zu diesem Thema mehrere Versammlungen der weltweiten Bischofssynode statt. Auf Deutschlandebene treffen sich VertreterInnen der deutschen Kirche in größeren Abständen zum „Synodalen Weg“.
Wir wollen in unserer Pfarreien-Gemeinschaft ebenfalls dem Verrosten entgegenwirken mit dem Projekt „Weiterentwicklung“. Es soll bis zum Sommer Ideen bündeln und konkrete Ideen benennen. Es geht dabei nicht darum, die Kirchen neu zu erfinden, sondern zu schauen, welche Schritte wir nach vorne gehen können.


Dazu wollen wir auch Sie, die Pfarreimitglieder, um Ihre Unterstützung bitten. Ihre Meinung ist gefragt! Bitte füllen Sie den Umfrage-Abschnitt (aus dem Gemeindeblatt oder hier aus dem Download) aus und werfen ihn in der Kirche in die aufgestellte Box oder machen mit bei der Umfrage in den Gottesdiensten im Februar.
Ich wünsche mir, dass wir die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft nicht so sehr als Einbruch verstehen, sondern als Auftrag, im Geist Gottes zu handeln. Lassen Sie uns die Veränderungen als Auftrag verstehen, die frohe Botschaft Jesu neu zum Klingen zu bringen. Dabei wünsche ich Ihnen und uns allen viel Mut und eine große Sehnsucht nach dem "Leben in Fülle", das Jesus uns verheißen hat. (Joh 10,10)! 

Ihr Pfarrer Stefan Redelberger

Umfrage-Zettel.pdf  Weiterentwicklung-Plan.pdf  

(PS: Hinweisen möchte ich auf den empfehlenswerten Online-Abend unter dem Thema "Meine Kinder wollen von der Kirche nichts mehr wissen" am 29. Februar, s. pdf-Flyer)

Meine_Kinder_wollen_von_Kirche_nichts_mehr_wissen.pdf

 

 

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